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Auf Dürreperioden folgen oft verheerende Überschwemmungungen

Dernière mise à jour : 10 nov. 2023


So paradox es klingen mag, auf Dürreperioden folgen oft Überschwemmungen, was dann bereits wieder die nächste Dürre einläutet :

Heisse, trockene und harte Böden nehmen kaum Wasser auf. Wenn dann nach einer lagen Trockenperiode Starkregen einsetzt, so kann dies sehr schnell zu Überschwemmungen führen.

Spielen wir das Szenario mal durch :

Es beginnt nach einer langen Trockenperiode stark zu regnen. Es fällt also innerhlab weniger Stunden sehr viel Regen. Der Boden, der immer noch heiss ist, stösst das Wasser richtiggehend ab. Dieses rollt Richtung Tal.


Ein überfluteter Weg zwischen Kies
Fussweg wird bei Starkregen zu Bach, Portugal 2015

Was als kleines Rinnsal beginnt, wird schon bald zum reissenden Bach, auch da, wo es keinen Bachlauf gibt. Da gräbt er sich einen. Im ganzen Einzugsgebiet der Regenschauer wiederholt sich dieses Phänomen ein x-faches. Da, wo im Tal normalerweise ein Bach befindet, vereinen sich nun diese Bäche zu einem reissenden Fluss.


Ein Nebenfluss der Emme, der bei Hochwasser über die Ufer tritt.
Nebenfluss der Emme bei Hochwasser 27.7.2021

Dieser tritt schon sehr bald über die Ufer des viel zu kleinen Bachbettes und reisst alles, was ihm in die Quere kommt, mit sich. Brücken, Bäume, Autos, Tiere usw.


Er schiebt auch Sand, Steine, ja sogar ganze Felsblöcke mit sich. Dies kann dazu führen, dass das Bachbett so stark mit Geschiebe gefüllt wird, dass der Fuss das Bett verlässt und sich einen neuen Weg bahnt. Da ist einfach zu hoffen, dass dies ausserhalb von Wohngebieten geschiet.


Hat das Wasser erst mal den Fluss erreicht, so ist es für den Boden verloren, dem wichtigsten Wasserspeicher überhaupt. Bei einem solchen Starkregenereignis mit darauffolgender Überschwemmung werden die Grundwasserspeicher kaum bis gar nicht aufgefüllt. Wenn bereits ein viertel oder mehr des durchschnittlichen Jahresniederschlags für den Boden verloren ist, so stimmt das nachdenklich, vor allem wenn der Grundwasserpegel schon sehr tief ist.


Eine Mechanismus, der sich 2023 bereits ein Vielfaches wiederhot hat: Hochwasser und Überschemmungen nach einer langen Dürreperiode: in der Toskana, in der Nähe von Nizza, zweimal kurz aufeinander in Griechenland und in Lybien, um nur einige zu nennen.


Die viel verbreitete Aussage, dass gegen dieses Phänomen nichts unternommen werden kann, ist falsch. Es braucht jedoch einen grundlegend anderen Umgang mit Regenwasser. Anstatt dieses oberirdisch wegzuleiten und abfliessen zu lassen, kann dieses mit natürlichen Methoden wieder dazu gebracht werden, in der Boden zu versickern, diesen zu befeuchten und die Grundwasserspeicher zu speisen.

Sobald im gesamten System wieder mehr Wasser vorhanden ist, erhöht dies den dezentralen Hochwasserschutz und federt so Überschwemmungsgefahr und somit auch die Gefahr von Dürreperioden ab. Gleichzeitig wird der Boden weniger erhitzt, was die Waldbrandgefahr sinken lässt.


Ein Wassertropfen der sich von einem Ast löst

Ist Ihnen die das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Sicherheit der Ihnen Anvertrauten ein Anliegen?

Gerne begleiten wir Privatpersonen, Institutionen und Gemeinden, die ihrem Gelände wieder seie Kapazität zum dezentralen Hochwasserschutz und Auffüllen der natürlichen Wasserspeicher zurückgeben wollen.

Unsere Spezialität sind situationsbedingte Lösungen, die wir auch für Sie umsetzen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.



Wie Sie oben lesen konnten:

Auf Dürreperioden folgen oft verheerende Überschwemmungen, obwohl das nicht so sein muss. Es gibt simple Lösungen um die Hitze, die Waldbrand- und Hochwassergefahr zu minimieren


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